Seebestattung

Eine Seebestattung kann eine schöne Alternative zu einer Grabstätte sein. Das Meer übt auf viele Menschen schon zu Lebzeiten eine so große Anziehung aus, dass sie sich wünschen, nach ihrem Tod dem Wasser übergeben zu werden.

Ablauf einer Seebestattung

Einer Seebestattung geht immer eine Einäscherung voraus. Wie bei jeder anderen Bestattungsart, kann auch hier im Vorwege eine Trauerfeier am Sarg oder an der Urne stattfinden. Seebestattungen werden von verschiedenen Häfen an Nord- und Ostsee aus durchgeführt. Binnengewässer sind für Seebestattungen allerdings nicht zugelassen. Zur Bestattung der Urne auf See kann eine Einzelfahrt gebucht werden, bei der das Schiff ausschließlich für diese eine Beisetzung gechartert wird. Hierfür stehen verschiedene Schiffe zur Verfügung, die je nach Größe bis zu 12 oder 50 Personen aufnehmen können. Es gibt aber auch die sog. stille Beisetzung, bei der die Angehörigen nicht dabei sind, sondern im Nachhinein, wie übrigens auch nach der begleiteten Seebestattung, eine Urkunde und einen Tagebuchauszug aus dem Logbuch über die durchgeführte Beisetzung erhalten.

Voraussetzungen für eine Seebestattung

Bisher hat erst ein Bundesland unter erheblichen Auflagen die Beisetzungspflicht aufgehoben (Stand Nov. 2014). Für Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gilt immer noch, dass jede Urne beigesetzt werden muss. Daher ist die Seebestattung nach wie vor ausnahmepflichtig. Um diese Ausnahmegenehmigung zu erhalten, erwartet das Krematorium eine Begründung bzw. eine Erklärung über den Wunsch einer Seebestattung. Anlässlich der Beisetzung auf See wird die Asche in eine wasserlösliche Seeurne umgefüllt. Ist das Schiff in dem Gebiet angelangt, wo die Seebestattung durchgeführt werden darf, wird diese Seeurne vom Kapitän des Schiffes zu Wasser gelassen. Bei der begleiteten Beisetzung gibt es auch hier noch einmal die Gelegenheit, einige abschließende und verabschiedende Worte zu sprechen oder in Abstimmung mit dem Kapitän des Schiffes ein eigenes kleines Abschiedsritual durchzuführen. Die Stelle, an der die Urne abgesenkt wurde und die gut durch den auf dem Wasser schwimmenden Blumenschmuck zu erkennen ist, wird dann noch einmal umrundet, bevor das Schiff den Rückweg antritt.

 

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