Seebestattung in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen
Eine Seebestattung kann eine schöne Alternative zu einer Grabstätte sein. Das Meer übt auf viele Menschen schon zu Lebzeiten eine so große Anziehung aus, dass sie sich wünschen, nach ihrem Tod dem Wasser übergeben zu werden.
Ablauf einer Seebestattung
Einer Seebestattung geht immer eine Einäscherung voraus. Wie bei jeder anderen Bestattungsart, kann auch hier im Vorwege eine Trauerfeier am Sarg oder an der Urne stattfinden. Die Bestatterin Westphal begleitet Angehörige dabei einfühlsam in Hamburg und organisiert alle notwendigen Schritte.
Seebestattungen werden von verschiedenen Häfen an Nord- und Ostsee aus durchgeführt. Binnengewässer sind derzeit für Seebestattungen allerdings nicht zugelassen. Lediglich das Bundesland Rheinland-Pfalz gestattet seit 2025 und bestimmten Auflagen Flussbestattungen in Rhein, Mosel, Saar und Lahn.
Anlässlich der Beisetzung auf See wird die Asche in eine wasserlösliche Seeurne umgefüllt, die für die Fahrt zum Beisetzungsort und dem Moment, wo sie dem Wasser übergeben wird, mit Blumen geschmückt ist. Die Bestatterin Westphal übernimmt hierbei die komplette Organisation der Seebestattung.
Zur Bestattung der Urne auf See kann eine Einzelfahrt gebucht werden, bei der das Schiff ausschließlich für diese eine Beisetzung gechartert wird. Hierfür stehen verschiedene Schiffe zur Verfügung, die je nach Größe bis zu 12 oder 50 Personen aufnehmen können.
Es gibt aber auch die sog. stille Beisetzung, bei der die Angehörigen nicht dabei sind, sondern im Nachhinein, wie übrigens auch nach der begleiteten Seebestattung, eine Urkunde und einen Tagebuchauszug aus dem Logbuch über die durchgeführte Beisetzung erhalten.
Ist das Schiff in dem Gebiet angelangt, wo die Seebestattung durchgeführt werden darf, wird diese Seeurne vom Kapitän des Schiffes zu Wasser gelassen.
Bei der begleiteten Beisetzung gibt es auch hier noch einmal die Gelegenheit, einige abschließende und verabschiedende Worte zu sprechen oder in Abstimmung mit dem Kapitän des Schiffes ein eigenes kleines Abschiedsritual durchzuführen.
Die Stelle, an der die Urne abgesenkt wurde und die gut durch den auf dem Wasser schwimmenden Blumenschmuck zu erkennen ist, wird dann noch einmal umrundet, bevor das Schiff den Rückweg antritt.
Voraussetzungen für eine Seebestattung
Lange Zeit galt die Seebestattung in Deutschland als seltene Ausnahme, die streng begründet werden musste. Doch die Bestattungskultur hat sich gewandelt: Inzwischen ist der Weg zur Beisetzung auf hoher See in fast allen Bundesländern deutlich einfacher geworden.
Nur noch sehr wenige Bundesländer verlangen eine Antragsstellung mit Begründung für sie Seebestattung.
Bundesweite Gemeinsamkeiten
Obwohl die Details variieren, gelten deutschlandweit einige Grundvoraussetzungen:
- Feuerbestattungspflicht: Der Seebestattung geht zwingend eine Einäscherung voraus.
- Seeurne: Es muss eine spezielle, vollständig wasserlösliche und biologisch abbaubare Urne ohne Metallteile verwendet werden.
- Beisetzungsort: Die Beisetzung erfolgt auf „Hoher See“ in speziell ausgewiesenen Gebieten außerhalb der Dreimeilenzone (küstenfern), in denen weder Fischerei noch Wassersport betrieben wird.
- Binnengewässer: Bestattungen in Seen oder Flüssen sind in Deutschland (mit einer Ausnahme in Rheinland-Pfalz) grundsätzlich untersagt.
Auch bei der Feuer-, Wald- oder Erdbestattung stehe ich Ihnen beratend zur Seite!
